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Orgelweihe 2022

Die Feierlichkeiten zur Weihe der neuen Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist rücken immer näher. Am 10. Dezember 2022 wird der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, das neue Instrument feierlich in einer Pontifikalvesper um 16:00 Uhr seiner Bestimmung übergeben. Es singt die Cappella Montensis aus Wuppertal. An der Orgel ist in dem Gottesdienst, welcher von Gregorianik und Orgelmusik geprägt ist, der Kirchenmusikreferent des Bistums Ulrich Grimpe zu hören. Nach einem anschließenden Festempfang im Karl-Leisner-Haus wird in einem ersten Orgelkonzert um 19.00 Uhr Otto Maria Krämer, Dozent für Improvisation und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, die Königin der Instrumente ausführlich in Improvisationen in verschiedenen Stilen vorstellen. Am folgenden Sonntag, dem 11. Dezember, sind um 11.00 Uhr im Rahmen der Messfeier die Chorgemeinschaft St. Johannes, der Ökumenische Chor und die Kiepenkerle mit der neuen Orgel zu hören. Es erklingt die „Missa Festiva“ des britischen Komponisten Christopher Tambling. Die Orgel spielt an diesem Tag dann zum ersten Mal der „Hausherr“ Kirchenmusiker Marco Schomacher. Am Abend des Tages spielt um 19.00 Uhr Professor Tomasz Adam Nowak u.A die „Introduktion, Passacaglia und Fuge in e-moll“ von Max Reger. Das Werk, welches zur Weihe der Orgel in der Jahrhunderthalle in Breslau komponiert wurde, bietet vielfältige Möglichkeiten die zahlreichen Klangfarben der Orgel von der Hamburger Firma Rudolf von Beckerath zu präsentieren. Am Mittwoch, dem 14. Dezember, erklingt um 19.00 Uhr die Orgel als Begleiterin eines weihnachtlichen Stummfilmes. Gastorganist ist an jenem Tag der Münchner Christoph Hauser. Das größte Konzert der Woche findet am Freitag, dem 16. Dezember 2022, um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche statt. Es erklingen Werke für Orgel und symphonisch besetztes Orchester. Das Kourion-Orchester-Münster und der Soester Domorganist Stefan Madrzak lassen J.G. Rheinbergers Orgelkonzert Nr.2 in g-moll und die erste Symphonie des Franzosen Alexandre Guilmant erklingen. Ergänzt werden die Werke um eine Bearbeitung der Nimrod-Variation aus Edward Elgars Enigma-Variationen, welche von dem gebürtigen Altenberger Joachim Lepping für Orgel und Orchester für diesen Anlass geschaffen wurde.  Die Leitung des Konzertes hat Kirchenmusiker Marco Schomacher. Dieses Konzert ist auch das einzige, zu welchem Eintritt verlangt wird. Karten sind zu den Öffnungszeiten bei Martins Schreib & Spiel zum Preis von 20 Euro zu erhalten. Schüler*innen und Student*innen sowie Mitglieder des Orgelbau e.V und Pfeitenpaten zahlen 15 Euro. Am Samstag, dem 17. Dezember finden die Feierlichkeiten in einem Evensong nach anglikanischem Vorbild in der von Kerzen erhellten Kirche ihren Abschluss. Es singt der Kammerchor St. Lamberti. Die Orgel spielt Kantor Markus Lehnert aus Borghorst.