KiTa St. Nikolaus schließt zum 31. Juli 2027

Zum 31. Juli 2027 muss die KiTa St. Nikolaus ihren Betrieb einstellen. Weitere Informationen hier.

„Wir bedauern diese Entscheidung sehr, das Team der Kita St. Nikolaus hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten eine wertvolle Arbeit für die Familien vor Ort geleistet“, sagt Pfarrer Jochen Kosmann. Das Kreisjugendamt Steinfurt und die Kommunalgemeinde hatten den Kirchenvorstand zuvor darüber informiert, dass die Kindertageseinrichtung St. Nikolaus zum 31. Juli 2027 ihren Betrieb einstellen muss. Diese Entscheidung ist das Ergebnis einer Analyse der aktuellen und künftigen Bedarfssituation in der Kinderbetreuung vor Ort und Beratungen mit dem Träger und der kommunalen Gemeinde Altenberge.

Alle Mädchen und Jungen, die aktuell die Kita St. Nikolaus besuchen, werden rechtzeitig einen Platz in einer der anderen Kindertageseinrichtungen in Altenberge erhalten, versichert Pfarrer Kosmann: „Gespräche mit den betroffenen Eltern werden wir zeitnah führen.“ Gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften und den Trägern der Einrichtungen werde frühzeitig an einem behutsamen Übergang gearbeitet. Ziel sei es, den Kindern einen möglichst reibungslosen Wechsel und eine kontinuierliche Betreuung zu ermöglichen.

Laut Aussage des Kreisjugendamts wurden 2021 und 2022 in Altenberge durchschnittlich 112 Kinder pro Jahr geboren. Diese hohen Geburten führten zu der Entscheidung, eine fünfgruppige Einrichtung am Bahnhofshügel neuzubauen. In den Jahren 2023 bis 2025 hat es jedoch einen deutlichen Rückgang bei den Geburten gegeben. Prognosen gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

Im Zuge einer erneuten Überprüfung der Bedarfsplanung und nach intensiven Gesprächen des Kreisjugendamtes mit der katholischen Kirchengemeinde als Trägerin und der Gemeinde Altenberge wurde beschlossen, die Einrichtung zum Ende des Kindergartenjahres 2026/2027 zu schließen. Ein Grund hierfür ist die bereits in den vergangenen zwei Jahren rückläufige Elternnachfrage nach Betreuungsplätzen. Zudem ist das 50 Jahre alte Gebäude der Kita St. Nikolaus sanierungsbedürftig.

Das Kreisjugendamt geht davon aus, mit dem verbleibenden Angebot von insgesamt 30,5 Kindergartengruppen sowie dem Angebot in der Kindertagespflege auch eine erhöhte Nachfrage durch Zuzüge decken zu können.

"Wir werden alles versuchen, um die damit verbundenen Einschnitte für die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden so gut wie möglich abzufedern und für alle Betroffenen verantwortungsvolle und möglichst gute Lösungen zu finden“, ergänzt Pfarrer Kosmann.

Hier finden Sie die gemeinsame Presseerklärung von Kommunalgemeinde, Kreisjugendamt und Kirchengemeinde.